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Die Katholische Kapelle "St.Michael" hat schon ein Stück Geschichte geschrieben. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches strömten hunderttausende Flüchtlinge in das Restgebiet Pommerns. Damit kamen auch Katholiken aus Ostpreußen, dem Sudetenland und Schlesien in unser Gebiet. Der erste katholische Pfarrer von Zingst, Pfarrer Renkel, sammelte 1948 die Gemeinde um sich. Zuerst wurde ein altes Wohnhaus als Pfarrwohnung erworben. Um der Gemeinde einen gottesdienstlichen Versammlungsraum zu verschaffen, baute man 1950 eine Kapelle mit ca. 60 Sitzplätzen an.
Seitdem haben noch 5 Seelsorger die selbständige Kuratie St.Michael in Zingst geführt.
Aber es zeigte sich schon in den 50er Jahren, daß die Gemeinde kleiner werden würde. Viele Gemeindemitglieder gingen zum einen nach und nach in den Westen, andere zogen auf Grund von Studium und Arbeit fort, schließlich schrumpfte die Gemeinde so stark, daß sich der Berliner Bischof gezwungen sah, die Pfarrgemeinde Zingst 1985 aufzulösen und mit der Barther Gemeinde "St.Maria" Trösterin der Betrübten" zusammenzulegen, wie es schon vor 1945 war. |
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