| Ostseebad Dierhagen Texte zur Geschichte und Tradition des Ortes und der Region |
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| Auf alten Straßen und Wegen in Dierhagen
In einer Zeit ohne Pkw, Bus, Fahrrad und Bahn ging jeder zu Fuß, ritt zu Pferde oder konnte gelegentlich auch mal in einer -welch Luxus- Kutsche fahren. So war im 19. bis in das 20. Jahrhundert hinein das Netz von Wegen, unbefestigten Landstraßen, Wiesenpfaden, Spuren zwischen Dörfern, Gehöften, einzeln stehenden Ställen, Fischerbuden und Hütten wesentlich umfangreicher als heute. Aber in der Regel waren diese Wege ungeflastert. Auch von Dorfstraßen im heutigen Sinne war keine Rede. Aber die Dörfer hatten ausnahmsweise schon im 18. Jahrhundert eine gepflasterte Dorfstraße. Und das kam so: Die landesherrliche Obrigkeit hatte bestimmt, daß die Untertanen der Domäne in Wismar und Schwerin den Salzbedarf der Saline in Sülze (heute Bad Sülze im Recknitztal) zu beziehen hätten. Die Dändorfer Dorfstraße wurde gepflastert, damit die Salztransporte bei schlechtem Wetter nicht stecken blieben. |
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