Hansestadt Stralsund
wechselvolle Geschichte

Karte mit Orten

Stralsund

Geschichte

Impressionen

Jugendherbergen

Museum

Meeresmuseum

Theater



Alter Markt mit Rathaus und Nikoleikirche


Altstadt, im Hintergrund die Jacobikirche


Altstadt, schmucke Bürger- und Giebelhäuser


Denkmal Ferdinant von Schill


Seehafen

Die Werft-, Hafen- und Kulturstadt kann auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurückblicken.

1234 erfolgte die Verleihung des Stadtrechtes durch den Rügenschen Fürsten Witzlaw den I. Durch Handel und Schifffahrt wurde die sich entwickelnde Stadt geprägt.

Das lockere Bündnis mit Lübeck, Wismar, Rostock, Greifswals und anderen Städten, entwickelte sich Ende des 13. Jahrhunderts zum Hansebund. Ein Jahrhundert später hatte die Hanse die dänische Vorherrschaft in der Ostsee beseitigt. 1370 wurde das im "Frieden zu Stralsund" bestätigt. Die noch erhaltenen Bauten, wie Kirchen, Klöster, Rathaus und die vielen Bürgerhäuser zeugen von dieser geschichtlichen Blütezeit.

Mit dem Niedergang und Zerfall der Hanse im 16. Jahrhundert verlor Stralsund seinen wirtschaftlichen und politischen Einfluß.
1628 hielt die Stadt der Belagerung der Truppen Wallensteins stand, auch Dank der Unterstützung Schwedens. Hier begannen die Bindungen an Schweden. König Gustav Adolf II. und Karl XII. weilten in Stralsund.

Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 fiel Vorpommern mit Stralsund an Schweden und wurde Landeshauptstadt von Schwedisch-Vorpommern 1720.
Viele Manufakturen entstanden zu dieser Zeit.

Über die Grenzen hinaus wurden die Fayeneen- und Spiekartenherstellung bekannt. Der Handel war wichtigster Wirtschaftszeig durch den Hafen.
Ein erstes städtisches Theaterhaus wurde 1766 eingeweiht.

Ferdinant von Schill kam 1809 mit seinen Anhängern nach Stralsund, nachdem man in den deutschen Ländern seinen Aufruf zum Kampf gegen Napoleon nicht folgte. Das Schillsche Freikorps wurde besiegt. Ferdinant von Schill fiel am 31. Mai 1809 in Stralsund, seine Offiziere wurden in Wesel erschossen.

Nach dem Wiener Kongress von 1815 endete die Schwedenzeit nach 167 Jahren und Stralsund kam mit Pommern an Preußen.

Der 1863 erfolgte Anschluß an die Bahnstrecke nach Berlin ermöglichte die Verbindung weiter mit Fähren nach Rügen und weiter nach Schweden. In den Gründerjahren entstehen Klein- und Mittelbetriebe. 1936 wurde der Rügendamm fertiggestellt und damit die Verbindung nach Rügen und Schweden entscheidend verbessert.

Am 6. Oktober 1944 zerstörte ein anglo-amerikanischer Bombenangriff große Teile der Altstadt. 700 Menschen verloren ihr Leben. Dank des besonnenen Handelns Stralsunder Bürger wurde die Stadt am 1. Mai 1945 kampflos an die sowjetische Rote Armee übergeben. Nach dem Krieg entwickelte sich die Volkswerft zum größten Betrieb. Von 1948 bis in die 90er Jahre wurden 1500 Fischereischiffe verschiedener Typen gebaut.


Home

Seitenanfang...