| Martha Müller-Grählert | Liste Personen... Zingst... |
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Das Heimatlied "Wo de Ostseewellen trecken an den Strand" kennen noch heute viele, man kann sagen in aller Welt, denn auf die Melodie wurden in mehreren Ländern andere Texte gedichtet. Es stammt aus der Feder von Martha Müller-Grählert, deren Grab sich auf dem Zingster Friedhof befindet.
Wenngleich sie in weiten Kreisen der Bevölkerung nur als Autorin des Ostseewellenliedes (Melodie: Simon Kranning) bekannt ist, umfaßt ihr Werk doch weit mehr. Sie war journalistisch tätig, verfaßte in Plattdeutsch heitere und ernste Gedichte und Erzählungen sowie auch Lyrik und Prosa in Hochdeutsch. Martha Müller-Grählert wurde am 20. Dezember 1876 in Barth geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Zingst, eine Gedenktafel am Haus Lindenstraße 7 erinnert daran. Im Jahre 1904 heiratete sie Dr. Wilhelm Müller, dem sie bei seiner Berufung als Professor an die Universität Sapporo nach Japan folgte. Im Alter vereinsamt und häufig unverstanden, krank und von wirtschaftlichen Sorgen gequält, starb sie am 19. November 1939 im Altersheim Franzburg. Dem Andenken an Martha Müller-Grählert ist heute im Heimatmuseum ein besonderes Zimmer gewidmet. Ausführlicher Text zur Geschichtes des Ostseewellenliedes... Ein neues Buch über das Leben und das Werk der Heimatdichterin ist erschienen: Die Ostsee-Zeitung berichtete über die Neuerscheinung. |
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